Über unser Projekt
Auf unserem Campus gibt es viel Beton, gepflasterte und asphaltierte Wege sowie (Park-) Plätze – soweit das Auge reicht! Dazwischen Studierende, Mitarbeitende, Lehrende und viele weitere Akteur*innen und Lebewesen, die sich den gemeinsamen Raum Campus teilen. Angeregt durch die Debatten um den Klimawandel und dessen ganz praktische „Spürbarkeit“, v.a. in den Sommermonaten, sind in den letzten Jahren mehrere Projekte zur Begrünung des Campus entstanden. In diesem Kontext wollen wir uns im Seminar ganz praktisch mit der Frage auseinandersetzen, wie wir im Sinne Bruno Latours (2020; 2017) und Donna Haraways (2016) „auf der Erde landen“ und Verantwortung für die Welt um uns herum übernehmen können. In kollaborativer Zusammenarbeit möchten wir einen Gemeinschaftsgarten auf dem Campus planen und anlegen, sowie auf der Horner Spitze mit dem Verein Kinder Wald und Wiese e.V. zusammenarbeiten und diesen dort bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen.
Unser Vorhaben besteht darin innerhalb eines Universitätsseminars in einer ersten Phase bereits bestehende (gärtnerische) Projekte auf dem Campus zu explorieren, und in Kontakt mit deren Akteur*innen zu treten. Gemeinsam und kollaborativ möchten wir in der zweiten Phase den Ort und die Umsetzung des Campusgartens planen, um ihn in einer dritten Phase ganz konkret zu errichten – let’s go and touch some grass! Unser Projekt handelt also zentral darum, durch Forschendes Lernen, Wissenstransfer, und exploratives und sensorisches Erfahren unserer Umwelt ins Handeln zu kommen. Durch das filmische, schriftliche und künstlerische Begleiten und Reflektieren unserer gärtnerischen Tätigkeiten wollen wir unser Projekt für eine breite Öffentlichkeit zugänglich machen – ganz nach dem Motto:
„Ein Garten ist ein Ort, wo man die ganze Welt in einem Fleckchen Erde einfangen kann.“
– William Morris
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