Universität Bremen
Campusgärtnern
Kinderbuch

Kinderbuch

Ein Kinderbuch über Pflanzen, entstanden im Kurs

Unsere Idee: Im Rahmen des Seminars “Campusgärtnern” haben wir uns dazu entschieden, ein Kinderbuch zu entwickeln und zu schreiben, welches die Kinder an erste Themen der Umweltbildung heranführt. Hierbei ist uns wichtig, Kinder schon früh mit Themen der Umweltbildung vertraut zu machen. Als Inspiration für die erste Idee der Geschichte diente uns ein Input aus dem Seminar, in dem wir darüber sprachen, wie wichtig es ist, Blühstreifen auf Wiesen für die Insekten- und Artenvielfalt stehen zu lassen. Dies sollte auch das zentrale Vermittlungsziel unserer Geschichte sein. Zu diesem zentralen Ziel unserer Geschichte kamen beim weiteren Besprechen unserer Geschichte drei weitere wichtige Elemente hinzu. Zum einen war für uns schnell klar, dass die Geschichte nur tierische Hauptcharaktere beinhalten sollte, um gleichzeitig auch die vermittelten Inhalte des Buches anhand eines Tieres authentischer und vor allem greifbarer für die Kinder zu machen. Ein Marienkäfer schien für uns gut die Rolle des tierischen Hauptcharakters erfüllen zu können. Ein zweites wichtiges Element war für uns der regionale Bezug der Geschichte, hier kam uns schnell der Bürgerpark in den Sinn. Da dieser vor allem für die vielen naturbelassenen Flächen und auch verschiedenen Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen bekannt ist. Das dritte wichtige Element des Buches sind die Kinderlieder, welche von Fynn, einem Gruppenmitglied, geschrieben und komponiert werden sollen. Die Kinderlieder sollen zum einen die erzählte Geschichte des Buches ergänzen, zum anderen aber auch die Kinder zum gemeinsamen Singen aktivieren.

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von Nele Gehrmann

Erste Entwicklungsschritte unseres Kinderbuches: Um den Bürgerpark als Verein und vor allem die Organisation des Park besser verstehen zu können, stellten wir einen Kontakt zum Verein her und trafen uns bereits Anfang Mai mit einer Person aus dem Bereich der Umweltbildung des Parks. Diese Person wird hier aus Gründen der Anonymisierung Julia genannt. Julia erklärte uns im ersten Gespräch viel über die Geschichte und den Aufbau des Parks. Dieses Gespräch half uns dabei, weitere tierische Charaktere, die im Bürgerpark leben, für unser Buch zu finden. Außerdem besprachen wir, wie wir Kinder direkt in den Entwicklungsprozesses des Buches mit einbinden könnten. Denn unsere dozierenden Personen Esther und Oliver hatten beide die Anmerkung gemacht, dass es wichtig sei, nicht nur ein Kinderbuch für Kinder zu machen, sondern auch gemeinsam mit Kindern. Diese Anmerkung empfanden wir alle in der Gruppe als zentral und waren sehr dankbar, als Julia die Anmerkung machte, dass wir mit den Kindern ja auch gemeinsam den Illustrationen machen könnten. Konkret iin einem Sommerferienkurs, den sie zum Thema Aquarellmalen anbieten würde. Wie wir dies konkret umsetzen wollen, ist Thema des Blogeintrags zu unseren Illustrationsideen. Nach dem ersten Gespräch mit Julia trafen wir uns noch ein zweites Mal mit ihr Mitte Mai, um uns den Bürgerpark gemeinsam mit ihr genauer anzuschauen. Wir bekamen eine private Führung durch den Bürgerpark und bekamen zum einen wichtige Hintergrundinfos zu den Tieren des Bürgerparks, welche in das Buch mit einfließen könnten. Zum anderen überlegten wir gemeinsam, an welchen Orten des Parks die Geschichte spielen könnte. Dieses Gespräch war für uns sehr hilfreich und in den darauffolgenden Wochen entwickelten wir eine erste Idee eines Plots.

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von Nele Gehrmann

Unserer Plotideen: Der zentrale Protagonist unseres Kinderbuches sollte ein Marienkäfer mit dem Namen Pünktchen sein, der seinen Geburtstag feiern möchte. Jedoch steht Pünktchen vor der Herausforderung, dass die grüne Wiese, auf der er lebt, abgemäht wurde und er nun einen Platz zum Feiern finden muss. Gemeinsam mit der Biene macht sich Pünktchen auf die Suche und trifft zunächst auf den Regenwurm, wo sich schnell herausstellt, dass es unter der Erde zu eng ist und nicht für alle zugänglich ist. In der Kobel des Eichhörnchen ist es wackelig und auch beim Specht klappt es nicht, da nicht alle Tiere das Zuhause des Spechts erreichen können. Als sie auf den arroganten Pfau des Parks treffen, winkt dieser die Freunde nur ab. Schließlich führt das Reh die Freunde auf die Naturwiese des Bürgerparks und gemeinsam können Pünktchen und seine Freunde hier seinen Geburtstag feiern.

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von Nele Gehrmann

Mehr zu unserem Projekt und aktuelle Updates findet ihr in dem Reiter "Blog", wo wir jede Woche neue Beiträge hochladen!

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von Fynn Murken

Unsere Projektwoche - Bericht/Reflexion Die Projektwoche in Zusammenarbeit mit dem Bürgerpark bot für uns die perfekte Möglichkeit, um unsere bisher vor allem theoretische Arbeit und den gemeinsam geschaffenen Plot durch Praxis zu erweitern. Die Arbeit mit Kindern, die für die Entstehung eines Kinderbuchs unumgänglich ist, brachte neue Perspektiven und Ideen ein, die wir alleine so nicht hätten umsetzen können. Umso schöner ist es, dass wir die Möglichkeit der Kooperation wahrnehmen durften. Montag, 06.07.2026, und Dienstag, 07.07.2026 Am Montag begann die Projektwoche. Jeden Tag waren je zwei aus unserer Kinderbuch-Gruppe vor Ort, um die Leitung Julia zu unterstützen. An den ersten beiden Tagen ging es erstmal darum, ein grundsätzliches Gefühl für verschiedene Zeichen- und Maltechniken zu bekommen. Dafür hatte Julia verschiedene Malutensilien und Aufgaben vorbereitet, um die Kinder an die Techniken heranzuführen. Experimentiert wurde mit Acryl und Aquarell. Mittwoch, 08.07.2026 Die Tage zuvor wurden ja die verschiedenen Maltechniken (Acryl und Aquarell) von Julia erklärt, gemeinsam ausprobiert und geübt. Deshalb wurden uns zu Beginn des Tages zunächst die entstandenen Ergebnisse gezeigt, um uns noch einmal mit den unterschiedlichen Techniken vertraut zu machen. Wir starteten bereits um 8:30 Uhr, um gemeinsam mit Julia letzte Vorbereitungen zu treffen, bevor die Kinder um 9:00 Uhr ankamen. Da an diesem Tag die Gestaltung der Illustrationen für unser Kinderbuch beginnen sollte, sind wir zunächst gemeinsam mit den Kindern durch den Bürgerpark gegangen. Anders als ursprünglich geplant haben wir die Geschichte nicht komplett an einem Stück vorgelesen, sondern sind die einzelnen Schauplätze der Geschichte direkt im Park abgelaufen. An jeder Station haben wir die entsprechende Szene vorgelesen und anschließend gemeinsam mit den Kindern besprochen, wie diese bildlich umgesetzt werden könnte. Dabei haben wir darüber gesprochen, welche Tiere vorkommen, welche Elemente auf dem Bild zu sehen sein sollten und wie die jeweilige Szene gestaltet werden könnte. Nachdem wir die gesamte Geschichte auf diese Weise gemeinsam durchlaufen hatten, gab es zunächst eine kurze Pause. Anschließend begann der kreative Teil des Tages. Mithilfe der zuvor kennengelernten Maltechniken und der Erklärung/ Vorlage von Julia gestalteten die Kinder unter unserer Anleitung die verschiedenen Tiere, die später als Illustrationen in unserem Kinderbuch verwendet werden sollten. Donnerstag, 09.07.2026 Am zweiten Projekttag lag der Schwerpunkt auf der Gestaltung der verschiedenen Schauplätze der Geschichte. Julia hatte dafür im Vorfeld unterschiedliche Vorlagen und Maltechniken vorbereitet, um den Kindern den Einstieg zu erleichtern. So waren beispielsweise einzelne Elemente, wie die Melchersbrücke, der Kobel des Eichhörnchens oder die Bank im Fichtenhain, bereits auf Papier vorgedruckt und konnten von den Kindern individuell ergänzt und ausgestaltet werden. Zu Beginn teilten wir die Kinder in Gruppen ein, sodass jede Szene zunächst zweimal gestaltet wurde und wir später eine Auswahl an Illustrationen hatten. Nachdem alle ihr erstes Bild fertiggestellt hatten, konnten sich die Kinder frei für eines der drei Motive entscheiden und weitere Bilder gestalten. Dadurch entstand eine große Vielfalt an Illustrationen und damit auch individuelle Interpretationen der einzelnen Schauplätze! Am Ende des Vormittags hatten wir dann zahlreiche gelungene Bilder, die als Illustrationen für unser Kinderbuch genutzt werden konnten. Freitag, 10.07.2026 Mit dem Freitag brach schon der letzte Projektwochentag an. Auch dieses Mal trafen wir uns wieder um 8:30 Uhr für eventuelle Vorbereitungen, bis die Kinder kamen, doch es gab nicht viel zu tun. Der Plan für den Tag sah, weil die Illustrationen von den Kindern bereits in den vergangenen Tagen fertiggestellt worden waren, so aus, dass nach der Finalisierung der Bilder des Vortrags nun die Bilder für die Geschichte mit den Kindern ausgewählt und manuell in die richtige Reihenfolge gebracht werden sollten. Dafür war es uns wichtig, dass von jedem Kind mindestens ein Bild für die Geschichte genutzt wird und sie ihre Meinung dazu äußern dürfen, ob das Bild zu der entsprechenden Textstelle passt oder nicht. Außerdem waren es die Kinder, die die ausgeschnittenen Tiere erstmals auf den Bildern platzierten und uns so eine erste Idee und ein erstes Gefühl gaben, wie das fertige Buch später aussehen könnte. Im Anschluss hatte Julia noch ein Spiel vorbereitet, für das die Kinder ihre eigenen Würfel basteln konnten, Diese Würfel wurden dann genutzt, um verschiedene Körperteile eines Fantasiewesens zu würfeln, die skizziert und anschließend mit Acrylfarbe auf eine kleine Leinwand gemalt werden sollten. Bis sie abgeholt wurden beziehungsweise gehen durften, haben die Kinder dann noch weiter gemalt oder getobt. Es hat uns allen viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu arbeiten und Teil der Projektwoche sein zu dürfen, und wir freuen uns, dass das gemeinsame Projekt nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte!

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von Paulina

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