Universität Bremen
Campusgärtnern
← Blog

Blog und Social Media 29.05

2 Min. Lesezeit Insa Wienbeuker (sie/ihr)

Am Freitag, den 29. Mai, teilte sich unser Kurs auf: Während die eine Hälfte tatkräftig am Unterstützen beim Kinder, Wald und Wiese e.V. war, traf sich der Rest in unserem Seminarraum im SFG-Gebäude. Ich gehörte zur Gruppe, die an der Uni blieb. Im Seminarraum bekamen wir von Oliver eine Einführung in das Thema Böden und Pflanzen. Diesen Input fand ich persönlich besonders hilfreich, da ich neben dem Pflanzen einiger Zimmerpflanzen kaum Wissen über das Anlegen und die Instandhaltung eines Gartens habe. Vor allem die Kategorisierung in „Schwachzehrer“, „Mittelzehrer“ und „Starkzehrer“ war mir vorher nicht bekannt, dabei ist sie elementar bei der Planung eines Gartens. Oliver erzählte ebenfalls, dass bereits ein einziger Zigarettenstummel einen Quadratmeter Boden verunreinigt und leider auch das Grundwasser verdirbt. Wenn man bedenkt, wie häufig man Zigarettenstummel in der Natur findet, empfinde ich dies als besonders frustrierend. Als Aufgabe bekamen wir in kleinen Gruppen verschiedenste Pflanzen zugewiesen und sollten dann herausfinden, worauf man bei der Aussaat achten sollte und welche Pflanzen sich als gute und schlechte Nachbarn eignen. Unsere Ergebnisse hielten wir anschließend schriftlich fest, um sie in der Zukunft zu nutzen. Obwohl ich selbst in dieser Zeit zwar nicht über Lavendel recherchierte, entschied ich mich auf meinem Balkon, welchen anzupflanzen, da er nicht nur gut riecht, sondern auch den Insekten zu Gute kommt. 🐝


Nach der Mittagspause ging es dann für uns in unseren Garten am SFG. Hier wurden fleißig unsere Pflanzen gegossen und ein neues Beet angelegt. Während der Pflege des Gartens dokumentierten meine Gruppe sowie die Filmgruppe unseren Fortschritt. Später am Tag suchte ich ein paar gute Videos und Fotos aus und lud sie dann auf unserem Instagram hoch.


Am Ende des Seminars wurde noch die Idee geteilt alte Milch- und Saftkartons zu Aschenbecher umzufunktionieren, die wir an die Bäume im Garten hängen können, um eine weitere Verschmutzung der Natur hoffentlich entgegenzuwirken. Diese Idee fand ich besonders toll und sinnvoll und ich freue mich schon sehr darauf, sie umzusetzen. 🎨🌱

Kommentare (3)

C
Charlotte Nüdling 4. Juni 2026

Ich kann mich nur dem anschließen, was du beschrieben hast: Der Input von Oliver war extrem hilfreich, denn die Begriffe „Schwachzehrer“, „Mittelzehrer“ und „Starkzehrer“ waren mir zuvor gar nicht geläufig. Besonders fasziniert haben mich die Nachbarschaftsverhältnisse der unterschiedlichen Pflanzen. Das gegenseitige Unterstützen sowie das Abwehren von Schädlingen finde ich spannend. Meine Aufgabe war es, mich mit Feuerbohnen und Rhabarber auseinanderzusetzen. In kürzester Zeit konnte man wichtige Informationen über den Anbau, gute und schlechte Nachbarn sowie den Wasserbedarf herausfinden. Als komplette Neustarterin im Bereich Gartenarbeit war es für mich besonders motivierend zu sehen, wie viel man bereits mit wenigen Grundlagen lernen und umsetzen kann. Gerade die Vorstellung, dass aus guter Planung und Pflege gesunde Pflanzen und eine erfolgreiche Ernte entstehen können, macht Lust darauf, das Gelernte selbst auszuprobieren.

K
Kimberly 24. Juni 2026

unser SfG-Garten verwandelt sich langsam in eine Oase. Ich sitze da immer öfter in den roten Stühle und genieße die Sonne. Bunte Blumen verändern das Bild so wahnsinnig, und es ist schön sie blühen zu sehen PS. vom Salat hab ich auch schon probiert und es war sehr lecker :)

B
Bente Flentje 5. Juli 2026

Ich kann mich dem auch nur anschließen. Für mich waren die "Zehrer" Begriffe und der große Einfluss der Pflanzen untereinander, sowie zu ihrer Umwelt, auch neu. Meine Pflanze bei der Rechercheaufgabe war der Lavendel, bzw. der echte Lavendel. Ich hatte mich davor selten so intensiv mit den Bedürfnissen einer einzelnen Pflanze beschäftigt und auf wie viel man bei der Platzierung etc. achten muss. Im Garten habe ich dann mitgeholfen die Grasnarben abzutragen.