Gartentagebuch 10.04. + 17.04. + 24.04.
Gartentagebuch 10.04.2026
Die erste Sitzung hat zu meiner Freude direkt (inter-)aktiv begonnen. Ich habe als Teil der Gartengruppe mitgeholfen, den Haufen gelieferter Erde von einem Punkt zum anderen zu schippen, was nach knapp einer Stunde (oder mehr oder weniger, ich habe schnell das Zeitgefühl verloren) schon anstrengend war, aber auch schön, weil man sofort gesehen hat, was man gemacht hat. Als die Erde auf ihrem gewünschten Platz gelandet ist, habe ich mich nach einer anderen Aufgabe umgesehen und Oliver in das kleine Wald-/Baumstück ein- und ausgehen und Äste rumtragen sehen. Ich habe mich ihm angeschlossen und habe große Äste und tote Birken für die zu entstehende Benjeshecke gesammelt und sie aus dem “Wald” geschleppt. Bei dieser Arbeit hatten mich ein paar Rosensträuche ein bisschen zu lieb und ihre Wächter haben Spuren auf meiner Haut hinterlassen. Am nächsten Tag hatte ich sogar Muskelkater.
Vom richtigen Gärtnern, also dem Einpflanzen, habe ich weniger mitbekommen, habe mich aber gefreut, dass ich mich körperlich betätigen konnte und somit dem doch sehr theoretischen Unialltag ein bisschen entfliehen konnte.
Für den Garten fände ich Blumen wie Kapuzinerkresse oder Kornblumen schön (:
Gartentagebuch 17.04.2026
Dieses Mal wurde das Seminar beim Verein Kinder, Wald und Wiese auf der Horner Spitze abgehalten. Das Vorstandsmitglied vom Verein und Gärtner Ben hat uns empfangen und uns über das Gelände der Horner Spitze geführt. Es hat mich schon ein wenig überrascht, wie viel Geschichte in diesem kleinen Bereich steckt und wie viel Ben uns darüber erzählen konnte. Interessant war auch, dass es dort einen Bereich gab, der nicht angerührt werden durfte, weil dort potentiell gefährliche Substanzen rumliegen. Schön fand ich die Idee eines Kommilitonen, eine Zeitkapsel in dem gesperrten Bereich zu vergraben.
Begeistert haben mich die Ziegen, die sehr neugierig auf uns zugelaufen sind und sich an den Zäunen, und was sonst noch in ihrem Gehege rumstand, geschubbert haben.
Die Horner Spitze ist größer, als ich gedacht habe und hat viel Potential als Treffpunkt für andere Communities genutzt zu werden. Dafür wären mehr Sitzgelegenheiten und Regen- und/oder Sonnenschutz sinnvoll. Ein Kommilitone hatte auch Getränke auf Spendenbasis vorgeschlagen, womit man auch Leute dazu bekommt, dort länger zu verweilen. Ich hätte auch Lust, mich an der weiteren Gestaltung der Horner Spitze zu beteiligen, bin mir aber unsicher, ob die Gruppe dafür jetzt nicht schon zu groß ist.
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