Gartentagebuch 10.04
Freitag, 10. April 2026
Nach einer kurzen Einführung in das Seminar haben wir uns schon gleich in Gruppen eingeteilt, ich bin in die Gärtnergruppe gegangen. Also ging es für mich direkt in den Campusgarten. Ich habe die Pflanzen aus dem Palettengestell ausgepflanzt, die alte Erde entfernt und neue eingefüllt. Anschließend habe ich die alten Pflanzen (Sukkulenten oder so ähnlich) wieder eingesetzt, zusammen mit vier anderen KursteilnehmerInnen. Danach habe ich noch ein Interview für die Interview Gruppe gegeben und über meine Erfahrungen im Gärtnern gesprochen, die bisher noch eher unerfahren sind. Ich habe erzählt, dass ich mir erhoffe, in diesem Kurs noch einiges dazuzulernen. Außerdem habe ich beschrieben, was ich mit dem Gärtnern verbinde: Für mich bedeutet es vor allem Gemeinschaft, da ich die Gartenarbeit zu Hause meistens zusammen mit meiner Familie mache und es dadurch etwas sehr Gemeinsames für mich geworden ist. Wir sollten auch von unserem Garten in der Heimat erzählen. Dabei habe ich versucht, den Garten, in dem ich aufgewachsen bin, so gut wie möglich zu beschreiben. Ich bin in einem recht großen Garten mit viel Grün und viel Obst aufgewachsen. Wir hatten einen großen Kirschbaum, der leider krank geworden ist und gefällt werden musste, der aber über viele Jahre das Zentrum und Herzstück unseres Gartens war, da er sehr schön und groß war. Außerdem hatten wir auch einige Apfelbäume, Pfirsichbäume und einen kleinen Kräutergarten. Ansonsten gibt es noch eine große Hecke, die unseren Garten umrundet und viele weitere Bäume, einige einfach grün, andere auch blühend.
Nach dem Interview und dem Umpflanzen am Palettengestell bin ich weitergegangen und habe geschaut, wo ich noch helfen kann. Ich habe mich dann einer Gruppe von drei Personen angeschlossen, die an einem Beet Unkraut samt Wurzeln aus der Erde entfernt haben. Dabei habe ich eine Weile mitgeholfen und zum Schluss noch Müll eingesammelt.
Mein Eindruck von dieser ersten Sitzung war durchweg positiv und hat mir schon sehr viel Freude bereitet. Durch die gemeinsame Arbeit an diesem Projekt kam man mit vielen neuen Leuten, aber auch mit Bekannten ins Gespräch. Dadurch entstand eine sehr angenehme und zugleich aktive Stimmung. Außerdem konnte man sich, inspiriert durch die Natur, über spannende Themen austauschen und dabei auch viel Neues dazulernen.
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