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Gartentagebuch 17.04

2 Min. Lesezeit AMAntonia Millert (Sie/Ihr)

  Freitag, 17. April 2026 


In dieser Sitzung haben wir uns direkt um 10 Uhr an der Horner Spitze beim „Kinder Wald und Wiese” Verein getroffen und wurden dort von Ben, einem der Vereinsvorsitzenden, in das Projekt eingeführt. Dabei haben wir viele spannende Hintergrundinformationen bekommen. Nach dem kurzen Einführungsvortrag sind wir losgegangen und wurden über das Gelände geführt. Auch dort haben wir an ein paar Stationen Halt gemacht und etwas über die Natur vor Ort erfahren. Zum Beispiel wurde uns erklärt, dass sich in einem der Fleete etwas befindet, das potenziell gefährlich ist (beim Ausgraben oder bei Kontakt), weshalb davon abgeraten wird, direkt dorthin zu gehen, und das schon seit etwa sechzig Jahren.

Außerdem gibt es dort Ziegen und Pferde und natürlich viel Grün und Natur, in der man gut verweilen kann. Nach der Rundführung hatten wir eine kurze Pause. Danach haben wir gemeinsam ein Brainstorming gemacht, wie wir diesen Ort in unser Projekt einbinden können und was man daraus entwickeln könnte. Diese Runde habe ich als sehr inspirierend wahrgenommen. Viele der Ideen, wie zum Beispiel ein Sommerfest oder eine kleine Überdachung, bei der man alte Bücher dalässt und neue mitnehmen kann, sodass der Ort auch zum Lesen und Verweilen in der Natur einlädt, haben mir sehr gut gefallen und mir direkt Lust gemacht, selbst aktiv zu werden.

Wir haben auch darüber gesprochen, wie man den Eingang zur Wiese für Außenstehende sichtbarer und ansprechender gestalten kann. Dabei kamen Ideen wie ein Tor auf. Außerdem wurde über weitere Möglichkeiten wie einen Steg auf der Wiese nachgedacht.

Im Anschluss haben wir uns alle nochmal beim SFG in der Uni versammelt, unsere Gedanken sortiert und über die Prüfungsleistungen sowie mögliche kreative Beiträge und Umsetzungen im Projekt gesprochen. Im gemeinsamen Gespräch über die Horner Spitze fand ich besonders spannend, was so ein Stück Land mit Menschen machen kann, vor allem auch in politischer Hinsicht, worüber am Anfang viel gesprochen wurde. Fragen wie: Wem gehört Raum? Was soll mit ihm passieren? Wer darf das entscheiden? Und was ist überhaupt das Beste? Dass sich unser Projekt klar auf die Seite der Natur stellt, finde ich sehr wichtig und gut, um damit auch ein Statement zu setzen. 


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