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Gartentagebuch, 19.6.

2 Min. Lesezeit Mmona (sie/dey)

Diese Woche haben wir das Seminar mit einem Interview der Biologin Lynn Margulis gestartet, anschließend haben wir über das Video gesprochen und über ihre Darstellungen diskutiert. Ich fand Margulis Punkte sehr spannend (auch wenn ich nicht unbedingt zustimme) und es hat mich angeregt Leben anderes zu betrachten.

Weiter haben wir ein Bild angesehen, auch hierüber haben wir gesprochen. Währenddessen wurden viele interessante Punkte genannt und das Bild wurde auch im Zusammenhang des Interviews betrachtet. 

Danach haben wir noch über die Podcastfolge, welche wir zur Vorbereitung hören sollten, besprochen.


Nach der Mittagspause haben wir uns im SFG Garten unter dem Schatten der Bäume wieder gefunden. 

Hier haben wir die schöne Aufgabe erhalten, innerhalb von 20 Minuten einen kleinen Teil der Natur im Garten zu Zeichen und genauer zu betrachten. Nach ablaufen der Zeit legten wir alle unsere Bilder in die Mitte und haben uns über diese und den Prozess unterhalten. Die Aufgabe war meiner Meinung nach sehr schön und gelungen, vor allem für das Wetter. Ich finde das Zeichnen hatte fast etwas meditatives und es war toll sich im zeichnen zu verlieren und sich einem Teil Natur intensiv zu widmen.


Was noch zu erwähnen ist das aufgrund der Hitze die sonst sehr angeregte und aktive Stimmung des Seminars, diese Woche etwas gedämpfter war. Trotzdem war die Sitzung meines erachten nach gelungen. :)

Kommentare (5)

N
Nefeli Karakla 25. Juni 2026

Hey Mona, mir ging es genauso. Ich fand die Sitzung mit dem Input und den Aktivitäten auch super schön. Leider konnte ich das diese Woche nicht so sehr genießen, weil das Wetter mich sehr matschig fühlen lassen hat, aber ich find die Seminargestaltung war trotzdem ziemlich passend :)

O
Oliver Lenz 26. Juni 2026

Interessant zu hören, was ihr so gemacht habt diese Woche. Währenddessen war ich bei der Horner Spitze und habe die von uns gebauten Bänke und Tische erstmal geschliffen, damit sie jeder sicher benutzen kann. Danach haben wir sie rosa gefärbt... oder zumindest versucht sie rosa zu färben. Leider haben 3 Spray-Dosen dafür überhaupt nicht ausgereicht und wir planen sie nächste Woche doch mit echter Farbe zu streichen. Aufgrund des Wetters konnten wir auch leider nicht so viel machen, wie wir anfangs vor hatten, es war einfach viel zu heiß

J
Julian Schmidt 27. Juni 2026

In dieser Woche war ich erneut auf der Horner Spitze. Es war mit angekündigten Temperaturen von bis zu 34 Grad ein besonders heißer Tag. Die pralle Sonne machte die Arbeit im Freien zu einer echten Herausforderung und zeigte, wie anstrengend körperliche Arbeit unter solchen Bedingungen sein kann. Unsere Aufgabe bestand darin, mit einer elektrischen Sense die Sitzecken und Wege auf der Horner Spitze von dem hochgewachsenen Gras zu befreien. Die Arbeit war zeitaufwendig und kräftezehrend, sodass wir sie an diesem Tag nicht vollständig abschließen konnten. Trotzdem ist bereits ein deutlicher Unterschied zu erkennen: Die Wege und Sitzbereiche wirken wieder deutlich gepflegter und besser zugänglich. Es ist motivierend zu sehen, dass die eigene Arbeit einen sichtbaren Beitrag zur Gestaltung und Nutzbarkeit des Geländes leistet.

J
Johanna Herberts 30. Juni 2026

ich fand die Zeichenaufgabe auch sehr gelungen, weil man sich dadurch intensiver mit seiner Umgebung beschäftigt und alles ganz genau beobachtet hat. Zudem war es eine Möglichkeit, sich von den (hohen) Ansprüchen und Erwartungen, die man an sich selbst und seine Zeichenkünste hat, zu lösen, da nicht die Perfektion im Vordergrund stand, sondern die subjektive Beobachtung und Wahrnehmung der Umgebung

M
Maya Kunz 10. Juli 2026

Ich habe diese Woche mit Julian gemeinsam bei der Horner Spitze das hochgewachsene Gras beseitigt. Es war unfassbar anstrengend mit dem Wetter und mein Kreislauf hat auch einmal schlapp gemacht. Deswegen war ich an diesem Tag wohl nicht die größte Hilfe. Ich fand es trotzdem faszinierend zu beobachten, dass alle trotz des Wetters den Willen hatten, mitanzupacken.