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Gartentagebuch 23.04.2026

2 Min. Lesezeit PWPaulina Wiegmann (sie/ihr)

In der heutigen Sitzung wurden wir zu Anfang in Gruppen eingeteilt, die dann an unterschiedlichen Standorten auf dem Campus Bodenproben nehmen sollten. In Vorbereitung darauf haben wir zur heutigen Sitzung einen Text von Bruno Latour gelesen. Nachdem Oliver uns auf einer Karte gezeigt hat, welche Standorte alle untersucht werden, haben wir uns selbständig in Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe hat die Bodenprobe am Anfang des Mehrgenerationenparks, direkt neben der Haltestelle „Universität - Zentralbereich“, genommen. 


Zu Anfang haben wir uns erstmal das Gelände in dem wir die Probe nehmen sollten angeschaut, welches sich auf wenige Meter zwischen den Straßenbahnschienen und einem kleinen See erstreckt hat. Diese Fläche enthält kleine Abstufungen aus Stein, sodass das Gelände in Richtung des Sees etwas tiefer wird, außerdem bieten die Abstufungen Sitzmöglichkeiten für Studierende. Wir haben dann geschaut, ob der Boden nahe am See sich anders anfühlt als der Boden nahe der Straßenbahnschienen, was nicht der Fall war. Das war für uns ein Hinweis darauf, dass der See künstlich angelegt ist, und außerdem ein Zeichen dafür, dass es für die Bodenprobe keinen unterschied macht wo wir sie nehmen. Beim Entnehmen der Probe haben wir darauf geachtet nicht zu viel des Bodens kaputt zu machen. Wir wollten dass das Loch, aus dem wir die Probe nehmen, zwar tief, aber nicht zu groß ist. Also haben wir zuerst eine kleine Schicht auf der das Gras wächst mit Hilfe der Schaufel entfernt, diese zur Seite gelegt, und dann ungefähr 1-2 Hände voll Erde aus dem Loch geholt. Da das Loch wie geplant klein war, konnten wir die Erde einfach ein bisschen auflockern und am Ende das Stück mit dem Gras, was wir am Anfang zur Seite gelegt haben, wieder darauflegen und festdrücken. 


Nach einer Pause haben wir dann unsere Bodenprobe bei Oliver abgegeben und uns für andere Aufgaben neu aufgeteilt. Ich war mit dafür verantwortlich, Gemüse in neuen Beeten anzupflanzen. Dafür haben wir uns als erstes darüber informiert welche Arten von Gemüse man gut nebeneinander anbauen kann, um danach dann das Saatgut was Esther mitgebracht hat einzupflanzen. 

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