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Julis Gartentagebuch Woche 2

2 Min. Lesezeit JMJulia Maass (sie/ihr)

Da ich morgens erst mit dem Zug nach Bremen gekommen bin und die deutsche Bahn mir einen Strich durch die Rechnung gemacht habe, bin ich leider erst um 11 Uhr beim Seminar erschienen. Heute waren wir zunächst beim Kinder Wald und Wiese e.V. an der Horner Spitze. Auch wenn ich also erst zum Rundgang dazugestoßen bin und zum Beispiel die Ziegen und Pferde verpasst habe, fand ich es richtig schön dort! Mir hat die Ruhe und Idylle dort besonders gefallen und ich kann mir vorstellen, dass dies ein richtig schöner Rückzugsort sein kann. Vor Ort haben wir gemeinsam mit Ben vom Verein bereits Ideen gesammelt, was man an diesem Ort noch machen könnte und vor allem, wie man diesen bekannter und zugänglicher machen könnte. Dabei sind richtig viele tolle Ideen zusammen gekommen. Besonders hängen geblieben sind bei mir der Barfußpark, ein Bücherschrank und ein kleines Café. Der Ort hat meiner Meinung nach sehr viel Potenzial und ich freue mich schon sehr, zu sehen und begleiten zu können, wie er sich noch weiterentwickeln wird. Danach sind wir gemeinsam zur Uni gefahren und haben uns - nach einer schnellen Mensapause - im Seminarraum gesammelt. Dort haben wir die nächsten zehn Minuten damit verbracht, Eindrücke zur Kinder Wald und Wiese zu sammeln, uns darüber auszutauschen und zu reflektieren. Oliver hat die genannten Begriffe an der Tafel gesammelt, wodurch wir am Ende eine komplett vollgeschriebene Tafel mit ganz vielen Wörtern und Phrasen zu unseren Erlebnissen hatten. Das fand ich richtig schön! Dabei fiel uns und auch insbesondere Esther auf, wie man im Seminarraum in der Uni direkt viel mehr Stress, Kälte und Anspannung verspürt, als zuvor auf dem Gartengelände. Dementsprechend fänd ich es voll schön, wenn wir im Rahmen dieses Seminars vielleicht mehr Zeit auf dem Gelände des Kinder Wald und Wiese Vereins als im eigentlichen Seminarraum verbringen würden. Ich könnte mir zum Beispiel gut vorstellen, zusammen mit Romy und Emma an einem Barfußpark zu arbeiten. 

Die letzte halbe Stunde haben wir uns dann den anstehenden Prüfungsleistungen gewidmet. Das hat mir ehrlich gesagt ein bisschen überfordert, was aber glaube ich bei so vielen Optionen auch normal ist…

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