Sitzung 05.06.2026
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Fritz Trapp (er/ihm)
Die große Aktion heute war das Anlegen eines großen Beetes. Dafür wurden verschiedene Pflanzen, wie Tomaten, Lavendel oder Zucchini, angeschafft. Kurz vor dem Seminar haben sich ein paar Personen aus der Planungsgruppe mit Esther und Oliver getroffen und verschiedene Dinge besprochen. Wir haben über die Erfahrungen und Fortschritte mit Kinder, Wald und Wiese e. V. gesprochen und über andere organisatorischen Dinge.
Das Seminar hat sich für den Anfang in zwei Gruppen geteilt. Die einen sind im Raum geblieben und haben Aschenbecher aus alten Tetra Paks gebastelt und die Pflanzen vor sortiert. Dabei kommt es drauf an, wie viel Platz die Pflanzen brauchen und mit welchen anderen Pflanzen diese zusammen stehen können.
Ich war im Team draußen. Dort hat Oliver und seine Werkzeuge vorgestellt, mit denen wir die Fläche, die letzte Woche schon von der Grasnarbe befreit wurde, quasi gepflügt haben. Also die Erde gelockert und dann Pferdemist und frische Erde damit vermengt haben um einen fruchtbaren Boden zu bekommen. Neben bei wurde um die Sträucher auf der Wiese ein Weg angelegt, damit der Garten eine Form bekommt. Vorher sah die Ansammlung an Pflanzen und Beete eher unverbunden und willkürlich aus.
Wege sind ein großes Thema gewesen. Zum einen ist es wichtig, dass immer noch ein Fluchtweg aus dem SFG gewährleistet ist, damit es keine Beschwerden gibt. Zum anderen beobachtet Oliver regelmäßig, wie Besuchende (schon eher Männer) des Restaurants unbedacht über die Wiese laufen und wenig Rücksicht nehmen. Es besteht also die Sorge, dass die Beete kaputt "getrampelt" werden. In der Besprechung vor dem Seminar ging es auch schon um die Frage, wie dem entgegen gewirkt werden kann. Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen bereit sind, auf andere Rücksicht zu nehmen. Deshalb würde ich den SFG Garten so gestalten, dass man die Mühe sieht und die Hemmschwelle, diesen zu zerstören, so höher ist. Ein anderer Vorschlag waren Schilder, welchen ich auch gut finde. Schilder schaffen klare Regeln und Anforderungen an einen bis dato unbesetzte Ort.
Währen der Arbeit an dem Weg kam von Oliver die Idee auf, aus den Grasnarben einen Erdwall zu bauen, um das Beet zu schützen. Es könnte auch eine Stolpergefahr sein, wenn der Wall sich begrünt. Ein Weidenzaun ist hübsch und sichtbarer. Man könnte beides auch kombinieren.
Beim Einpflanzen herrschte ein gewisser Zeitdruck, da Gewitter vorhergesagt wurde. Wir haben es aber geschafft. Danach ist das Seminar ausgeklungen mit einer Diskussion über den Seminartext. Dazu haben wir Collagen erstellt. Ich habe seit der Grundschule nicht mehr mit Kleber und Schere in der Kombination hantiert und hatte meinen Spaß.
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