Sitzung 22.05
Gartentagebuch-Eintrag: 22.05.
Zu Beginn der Sitzung war Katha da, die beim BUND arbeitet. Sie hat uns zunächst erklärt, was auf unserer Gartenfläche überhaupt möglich ist und welche Pflanzen dort bereits vorhanden sind. Außerdem gab sie uns erste Anweisungen dazu, wie wir das Beet anlegen können und worauf wir dabei achten sollten. Dabei sprachen wir auch über Mähverbote und darüber, warum es wichtig sein kann, bestimmte Flächen nicht regelmäßig zu mähen, damit Pflanzen wachsen und sich Lebensräume für Insekten entwickeln können.
Anschließend haben wir als Gruppe damit begonnen, die Verlängerung eines bereits bestehenden Beetes zu markieren. Dafür haben wir die Linien des Beetes weitergezogen und gemeinsam mit Spaten die oberste Rasenschicht abgetragen. Dabei haben wir uns immer wieder abgewechselt. Einige von uns trugen Handschuhe und legten die abgetragene Rasenschicht zur Seite.
Den Aufwand hatten wir zunächst etwas unterschätzt. Besonders das Gewicht der Rasenschicht und die körperliche Arbeit mit dem Spaten waren anstrengender als erwartet. Durch das warme Wetter wurde die Arbeit nach einiger Zeit zusätzlich ziemlich mühsam. Trotzdem haben wir als Gruppe gut zusammengearbeitet und die Aufgabe Schritt für Schritt bewältigt.
Nachdem die Fläche vorbereitet war, haben wir sie mit der angelieferten Erde aufgefüllt und anschließend plangetreten. Danach wurde die neue Beetfläche gegossen. Die lokalen Samen hatten wir von Katha bekommen und mit unseren eigenen Samen gemischt. Dabei handelte es sich um spezielle Samen für lokale Pflanzen, die in Bremen verkauft werden. Wie uns vorher erklärt wurde, verwendeten wir diese bewusst, um heimischen Pflanzen auf dem Campus mehr Raum zu geben. Da es sich dabei um sogenannte Sonnenwächser handelt, mussten die Samen nicht tief eingearbeitet werden, sondern konnten locker auf die Erde gestreut werden.
Ich fand es schön zu sehen, wie schnell durch gemeinsame Arbeit eine kleine neue Gartenfläche entstehen kann. Obwohl die Arbeit körperlich anstrengend war, hatte sie etwas sehr Zufriedenstellendes, weil man direkt sehen konnte, was wir gemeinsam geschaffen haben.
Zum Abschluss haben wir uns alle zusammen mit Esther draußen hingesetzt. Dort haben wir unsere Assoziationen zum Text aus der letzten Sitzung geteilt und darüber gesprochen, welche Gedanken und Gefühle er bei uns ausgelöst hat. Dadurch entstand noch einmal ein ruhiger gemeinsamer Abschluss der Sitzung.
Kommentare (1)
Jaa es war echt super anstrengend! Aber was so motivierend war, war das man durch so viele helfende Hände schnell ein tollen Fortschritt bzw Ergebnis sehen konnte! Ich bin gespannt wie der Blühstreifen in ein paar Wochen aussieht und ob sich die Arbeit gelohnt hat ;)