Tiere
Bänderschnecke
Zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2026
Trivialname: Garten-Bänderschnecke / Hain-Bänderschnecke
Wissenschaftlicher Name: Cepaea nemoralis (Hain-Bänderschnecke) / Cepaea hortensis (Garten-Bänderschnecke)
Taxonomie (Gattung und Familie): Gattung Cepaea, Familie der Schnirkelschnecken (Helicidae)
Größe: Gehäuse 15–25 mm Durchmesser
Eigenschaften: Häufige Landschnecke, die sich vor allem von abgestorbenen Pflanzenteilen, Algen und Pilzen ernährt. Trägt durch den Abbau organischer Materialien zur Zersetzung und zum Stoffkreislauf im Boden bei. Die Färbung und Musterung des Gehäuses können innerhalb einer Art stark variieren. Dadurch eignet sie sich gut als Beispiel für Anpassung und genetische Vielfalt.
Verbreitung/Standortansprüche: In weiten Teilen Europas verbreitet. Besiedelt Gärten, Parks, Hecken, Waldränder, Wiesen und andere feuchte, strukturreiche Lebensräume. Bevorzugt Bereiche mit ausreichend Pflanzenbewuchs und Versteckmöglichkeiten.
Erkennungsmerkmale: Rundliches, meist gelbliches bis braunes Gehäuse mit unterschiedlich vielen dunklen Spiralbändern. Die Hain-Bänderschnecke (Cepaea nemoralis) besitzt häufig eine dunkle Gehäuseöffnung, während diese bei der Garten-Bänderschnecke (Cepaea hortensis) meist heller gefärbt ist. Die Schnecke zieht sich bei Trockenheit oder Kälte in ihr Gehäuse zurück und verschließt die Öffnung mit einer Schleimschicht.