Universität Bremen
Campusgärtnern
← Wiki

Allgemein

BUND-Gespräch 21.5.26

Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2026

Allgemeine Infos: 

  • Am besten kann man eine vielfältige Blühwiese an einem trockenen, nährstoffarmen, sonnigen, hellen Ort pflanzen 
  • Die Wiese sollte maximal 2 x im Jahr gemäht werden
  • Ecken von Wiesen mit Steinen o.ä. abgrenzen
  • Schattige Orte sollten generell weniger gemäht werden als andere 
  • Blühende Pflanzen dienen der Nahrung von Insekten
  • Bei jedem Garten anschauen, was schon wächst -> so kann man Schlüsse ziehen, wie das Umfeld ist und sich der Boden verhält
  • Berücksichtigen, um welche Art von Samen es sich handelt -> Lichtkeimer nur leicht in die Erde drücken (nicht komplett unter die Erde)
  • Nicht zu dicht pflanzen, sonst wachsen die Pflanzen nicht richtig -> 4 g Saatgut auf 2 qm, bei Stauden/Sträuchern ca. 50 cm Abstand zur nächsten Pflanze, nicht zu dicht an/unter Baumstämmen
  • Am besten ist immer ein regional-zertifiziertes Saatgut 
  • Im Blühstreifen keine Bäume pflanzen!
  • Insektenhotels o.ä. in der Sonne platzieren und nur leicht vor Regen schützen
  • Mikrohabitate -> kleine abgegrenzte Lebensräume in größeren Ökosystemen 
  • In Bremen gibt es fast 200 Wildbienenarten -> Wildbienen nisten in offenen sandigen Stellen im Boden (Sandarien), für solche Sandarien kann man Sand mit Ton entweder selbst mischen oder günstig kaufen, weil es als Abfallprodukt erhältlich ist
  • Beete gut aufbauen: in der Mitte hoch wachsende Pflanzen (z.B. Sträucher) und zur Seite immer tiefer werden, bis hin zu Bodendeckern; am Rand kann man als Abgrenzung noch Blühpflanzen mit Zwiebeln pflanzen oder Steine platzieren
  • Störungen im gesunden Maße sind in Ordnung
  • Mensch sollte immer offen sein, dass Pflanzen auch sterben und nicht immer alles auf Anhieb klappt
  • Natura.db -> gute Seite für z.B. Informationen über heimische/nicht heimische Arten, Größe der Pflanzen,... 


SFG-Garten:

  • Mehr Struktur in den Garten bringen durch Hügel aus Steinen, Schutt, Kompost etc., oder mit einer Kräuterspirale 
  • Den Blühstreifen erweitern -> dafür Boden auflockern oder Grasnarbe abnehmen 


Mehrgenerationenpark:

  • Boden ist trocken, bekommt viel Sonne ab und nährstoffreicher (wird mit der Zeit wahrscheinlich nährstoffarmer)
  • Vorschlag: Strukturen am Rand pflanzen -> z.B. zwischen den Bäumen Staudenbeete mit Totholz, Nisthügel, etc.
  • Staudenbeete gute Möglichkeit für den Standort 
  • Naschgarten und Bauerngarten anlegen -> als Kreis anlegen mit Sitzmöglichkeiten in der Mitte; keine Pflanzen, die zu oft gegossen werden müssen
  • Sandarium für Wildbienen
  • Bei Pflanzentauschbörsen nach heimischen Arten fragen
  • Akzeptanzstreifen einplanen (Streifen am Rand des Weges, welcher von den Gärtner:innen gemäht wird)
  • Schilder zur Erklärung (mit QR-Codes)
  • Nicht bei der orangenen Bank pflanzen; dort wird gemäht, weil die Büsche sehr invasiv sind und sie so eingegrenzt werden können

Mona Salz, Johanna Herberts