Bäume · Essbare Pflanzen
Gewöhnliche Robinie
Zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2026
Deutscher Name: Gewöhnliche Robinie (Scheinakazie)
Wissenschaftlicher Name: Robinia pseudoacacia
Gattung: Robinien (Robinia)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Gefährdung: Nicht gefährdet; in vielen Regionen Europas jedoch als invasive Art eingestuft.
Verbreitung: Nicht einheimisch in Deutschland; ursprünglich Nordamerika (östliche USA). In Europa weit verbreitet eingebürgert.
Essbare Verwendung:
- Blüten essbar (z. B. für Sirup, Tee oder ausgebacken als „Robinienblüten“).
- Samen und Rinde sind nicht essbar und können giftig sein.
Medizinische Verwendung:
Heutzutage keine
Giftigkeit:
- Blüten sind essbar.
- Rinde, Blätter und Samen enthalten toxische Inhaltsstoffe (z. B. Robin und Phasin) und sind giftig.
- Besonders Samen sollten nicht verzehrt werden.
Standortansprüche:
- Sonnig.
- Bevorzugt trockene, nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche, gut durchlässige Böden.
- Sehr trockenheits- und hitzeresistent.
- Verträgt urbane Standorte und gestörte Böden sehr gut.
Lebensdauer: Etwa 80–200 Jahre.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Besonderheiten:
- Stark duftende, weiße, hängende Blütentrauben.
- Sehr schnellwüchsig und häufig auf Brachflächen oder ehemaligen Bergbaugebieten.
- Ökologisch umstritten, da sie heimische Vegetation verdrängen kann.
- Wichtig für Bienen als Nektarquelle (Robinienhonig).
An der Uni zu finden im Mehrgenerationenpark