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Pflanzen · Gräser und Sträucher · Essbare Pflanzen · Heilpflanzen

Große Brennnessel

Zuletzt aktualisiert: 27. August 2026

Wissenschaftlicher Name: Urtica dioica

Gattung: Brennnesseln/ Urtica

Familie: Brennnesselgewächse/ Urticeae

Gefährdung: ungefährdet, stabiles, sehr häufiges Vorkommen

Verbreitung: heimisch



Essbare Verwendung: Vor dem Essen trocknen oder blanchieren, oder andere Möglichkeiten nutzen. Junge Blätter und triebe eignen sich in der Verwendung wie Spinat und für Suppen, oder Kräuterbutter. Brennnesselsamen (hängen an der Pflanze)  lassen sich wie Sesam in Brot und Müsli einsetzen, oder mit Salz und Pfeffer anbraten.



Medizinische Verwendung: Stoffwechselanregend, harntreibend, verdauungsfördernd, blutbildend. Wird bei Rheuma, Gicht, Gallen- und Leberbeschwerden verwendet. Umschläge gegen Verbrennungen und Hautprobleme.



Giftigkeit: Brennhaare sind Hautreizend, ältere Blätter können körnige Partikel, genannt Zystolithen entwickeln, die die Nieren reizen. Mögliche Wechselwirkungen mit allopatischen Mitteln gegen Bluthochdruck und Medikamenten gegen Depression des zentralen Nervensystems (Alkohol, Morphin, etc.). Nicht für Schwangere geeignet.



Standortansprüche: Phosphat und Stickstoffreicher Boden ist ideal, sollten für gute Faserqualität in tiefen, nährstoffreichen Boden gepflanzt werden.

Blütezeit: Mai bis Juli

Besonderheiten: "Eine der am meisten unterschätzten Wirtschaftspflanzen" (Flora Inkognita)

Gefunden: Hinter der Uniwiese