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Tiere

Jagdfasan

Zuletzt aktualisiert: 27. Juni 2026

Trivialname: Jagdfasan

Wissenschaftlicher Name: Phasianus colchicus

Taxonomie (Gattung und Familie): Gattung Phasianus, Familie der Fasanenartigen (Phasianidae)

Größe: Männchen ca. 66–89 cm (davon langer Schwanz etwa die Hälfte), Weibchen ca. 53–63 cm

Eigenschaften: Der Jagdfasan lebt überwiegend am Boden und fliegt nur bei Gefahr plötzlich und laut auffliegend auf. Der Hahn ruft besonders im Frühjahr ein scharfes, heiseres „gök-gök“, oft begleitet von kräftigem Flügelschlagen. Typisch ist der schnelle, geradlinige Flug mit kurzen Gleitphasen. Männchen leben während der Balzzeit territorial und auffällig.

Verbreitung/Standortansprüche: Bewohnt offene Kulturlandschaften mit Feldern, Wiesen, Hecken, Feldgehölzen und Waldrändern. Häufig in Agrargebieten mit Deckungsmöglichkeiten wie Schilf, Brachen oder Hecken. Nahrungssuche meist am Boden nach Samen, Körnern, Beeren, Insekten und jungen Pflanzenteilen.

Erkennungsmerkmale: Der Hahn ist auffällig bunt mit kupferrotem bis goldbraunem Gefieder, grün schimmerndem Kopf und roten Gesichtsflecken. Der lange, spitz zulaufende Schwanz ist charakteristisch. Viele Männchen besitzen einen weißen Halsring. Die Henne ist deutlich unscheinbarer braun-beige gefärbt und hervorragend getarnt. Im Flug fallen die breiten, abgerundeten Flügel und der lange Schwanz auf.