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Bäume · Essbare Pflanzen · Heilpflanzen

Stiel-Eiche

Zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2026

Deutscher Name: Stiel-Eiche

Wissenschaftlicher Name: Quercus robur

Gattung: Eichen (Quercus)

Familie: Buchengewächse (Fagaceae)

Gefährdung: Nicht gefährdet.

Verbreitung: Einheimisch in Deutschland sowie in weiten Teilen Europas bis nach Westasien.

Essbare Verwendung:
  • Eicheln nach Auswaschen der Gerbstoffe essbar, davor giftig.
  • Verwendung als Mehlzusatz, Kaffeeersatz oder zur Herstellung von Eichelbrot.
Medizinische Verwendung:
  • Rinde enthält viele Gerbstoffe.
  • Verwendung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum.
  • Äußerlich bei Hautentzündungen und schlecht heilenden Wunden.
  • Adstringierend (zusammenziehend) und entzündungshemmend.
Giftigkeit: Rohe Eicheln sind aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts giftig und sollten vor dem Verzehr ausgelaugt werden.

Standortansprüche:
  • Sonnig bis halbschattig.
  • Verträgt zeitweise Überflutung.
  • Relativ tolerant gegenüber Trockenheit und Stadtklima.
Lebensdauer: Etwa 500–1.000 Jahre, einzelne Exemplare können über 1.500 Jahre alt werden.

Blütezeit: April bis Mai.

Besonderheiten:
  • Eicheln sitzen an langen Fruchtstielen (Namensgebung).
  • Eine der ökologisch wertvollsten Baumarten Europas; Lebensraum für über 1.000 Tierarten.
  • Sehr hartes und langlebiges Holz, geschätzt im Möbel-, Fass- und Schiffbau.
  • Symbol für Stärke, Beständigkeit und Langlebigkeit in vielen europäischen Kulturen.

An der Uni zu finden neben dem Parkhaus am SFG und im Mehrgenerationenpark