Universität Bremen
Campus Gardening
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Blogeintrag 10.07 Filmgruppe

3 min read SKSophie Kerbstat (sie/ihr)
Am letzten offiziellen Tag des Seminars „Campusgärtnern“ gab es noch einiges zu tun. Auf dem Universitätsgelände im Generationen Park haben wir noch weitere Pflanzen eingepflanzt.
Dabei stellten wir fest, dass ein paar der Pflanzen bereits stark durchwurzelt waren und ihre Wurzeln sich im Topf schon kreisförmig ausgebreitet hatten. Es war also höchste Zeit, ihnen einen neuen Platz im Beet zu geben. Das Beet liegt auf dem recht harten Boden, auf dem sich noch vor wenigen Tagen eine grüne Wiese befunden hatte. Es war also ein bisschen tricky die Wurzeln der Pflanzen in die Erde zu setzen. 

Eine eher ungewöhnliche Entdeckung an diesem Tag war ein Maulwurf, der auf einer Straße herumlief, nahe den Unigebäuden. Da es an diesem Tag warm und sonnig war, war der Straßenasphalt vermutlich ziemlich heiß. Wir entdeckten den Maulwurf, der recht schnell auf der Straße von Rand zu Rand lief und offenbar nach einem Weg von der Straße zu suchen schien. An den hohen Bordsteinkanten, die die Straße vom Bürgersteig trennten, kam er jedoch nicht weiter. Wir waren zunächst etwas unsicher, ob wir ihn mit der Hand hochheben sollten, da wir befürchteten, dass er sich erschrecken und aus Panik beißen könnte. Während wir noch überlegten, fand der Maulwurf allerdings einen Gullydeckel und verschwand darunter, sodass wir ihn zunächst nicht mehr sehen konnten. Den Gullydeckel konnten wir relativ leicht abnehmen. Später stellten wir fest, dass direkt darunter ein Metalleimer befestigt war, der allerlei Dinge auffängt, die in den Gully gelangen. In diesem Eimer befanden sich Laub und scheinbar schwarze Erde und ganz unten darin saß tatsächlich der Maulwurf. Wir konnten den Eimer relativ problemlos herausnehmen und seinen Inhalt anschließend an einer sicheren Stelle entleeren. Ich glaube, die schmutzige Erde haben wir danach wieder mitgenommen und an einer anderen Stelle entsorgt. Die Rettungsaktion des Maulwurfs haben wir außerdem teilweise auf Video aufgenommen. 

Parallel dazu arbeiteten andere Teilnehmer des Gärtnerseminars noch an den Bänken im Universitätsgarten. Außerdem kam eine Mitarbeiterin einer Zeitung, ich glaube, es war der Weser-Kurier, vorbei und informierte sich über die verschiedenen Projekte, die im Rahmen des Campusgärtnerns entstanden waren. 

Später versammelten wir uns noch zu einem kleinen Picknick und tauschten uns darüber aus, wie wir das Seminar insgesamt erlebt hatten. Die Rückmeldungen waren überwiegend sehr positiv. Besonders schön fanden viele, dass man beim Campusgärtnern viel selbst entscheiden und gleichzeitig Verantwortung für die eigene Arbeit übernehmen konnte. Auch der Kontakt zu den Kommilitonen war anders als in vielen anderen Seminaren. Durch die gemeinsame praktische Arbeit kam man leichter miteinander ins Gespräch und lernte sich besser kennen. Ich fand es besonders schön, draußen praktisch zu arbeiten und am Ende zu sehen, was wir gemeinsam geschafft hatten.

Comments (1)

I
Insa Wienbeuker 21 August 2026

Ich hatte das große Vergnügen, in der letzten Sitzung mit euch ein Abschlussinterview zu führen und fand es wirklich toll nochmal auf alles, was wir geschafft haben zurückzublicken. Ich bin unglaublich gespannt auf euren Film und wünsche euch ganz viel Erfolg mit dem Schnitt!