Die ersten Tagebucheinträge
Gartentagebuch 10.04.
Ich habe mich sehr auf das Seminar gefreut, da ich schon länger Interesse am Gärtnern habe.
Jedoch keinen Zugang zu einem eigenen Garten habe.
In der ersten Sitzung schloss ich mich der Gruppe an, die sich um die alten Beete im SFG-Garten kümmerte und neu bepflanzte. Das hat unheimlich Spaß gemacht und die Zeit verging wie im Fluge. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, wie gut mir der Kontakt mit Erde getan hat und das Pflanzen mich sehr beruhigt hat. Diese Sitzung hat in mir eine Sehnsucht nach einem Ort ausgelöst in dem ich regelmäßig Gärtnern und zur Ruhe kommen kann. Doch nicht nur der Kontakt zur Natur alleine hat mir so gefallen, sondern besonders das Miteinander mit den anderen Seminarteilnehmer*innen und der Austausch unseres gemeinsamen Wissens.
Ich freue mich sehr über das kommende Semester und darauf mehr über das Gärtnern zu lernen und in Gesellschaft Zeit in der Natur zu bringen und diese Dankbarkeit in die Natur zurückzugeben.
Gartentagebuch 24.04.
Heute haben wir uns ausgiebig mit Böden beschäftigt und diese ganz genau beobachtet. Das intensive Beobachten und teilweise vielleicht auch leicht langweilige Aufgabe hat bei das Gefühl hinterlassen den Boden auf dem ich stehe ein bisschen besser zu kennen und zu verstehen. Gerade durch das detaillierte Beschäftigen und Kennenlernen einer Sache baut man eine Bindung und Verständnis auf. Diese Erkenntnis werde ich den Rest des Seminars mit mir tragen.
Das Verteilen der Samenbomben hatte etwas heimliches und magisches. Ganz unbemerkt haben wir sie verteilt und bald können wir schauen welche zum Blühen kommen und den Campus verschönern.
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