Gartentagebuch von Alex - vom 03.07.
2 min read AKAlexandra Kögel (sie/ihr)
In dieser Sitzung haben wir uns vollständig dem neuen Beet im Mehrgenerationenpark gewidmet. Obwohl wir an diesem Tag „nur“ ein Beet ausgehoben haben, war das deutlich mehr Arbeit, als ich zunächst erwartet hatte.
Nachdem wir zunächst die Fläche abgesteckt hatten, also festgelegt hatten, wo die Grasnarbe entfernt werden sollte und wo später die Bank ihren Platz finden würde, konnten wir mit dem eigentlichen Graben beginnen. Schnell stellte sich heraus, dass der Boden eine echte Herausforderung war. Durch die anhaltende Trockenheit war er sehr hart und an vielen Stellen zudem von größeren Steinen durchsetzt, sodass das Ausheben deutlich anstrengender wurde als gedacht.
Trotzdem gab es auch interessante Entdeckungen. In der Nähe des Baumes, der in der Mitte des Beetes steht, fanden wir mehrere Larven des Feldmaikäfers. Solche kleinen Beobachtungen machen die Gartenarbeit für mich besonders spannend, weil sich auf dem Campus immer weniger Insekten finden lassen.
Zusammen mit der starken Mittagssonne wurde die Arbeit zunehmend kräftezehrend. An einigen Stellen schien der Boden kaum bearbeitbar zu sein, dennoch kamen wir Stück für Stück voran. Schon bald hatten wir eine Schubkarre voller Erde und Grasnarben zusammengetragen. Diese brachten wir zum Snackgarten am International Office, wo die Grasnarbenblöcke als natürliche Begrenzung für ein Beet weiterverwendet werden sollten. Obwohl wir bereits einen Teil der Erde aus der Schubkarre entfernt hatten, war sie immer noch erstaunlich schwer. Der Transport quer über den Campus war daher fast ein eigenes kleines Fitnessprogramm und den geplanten Besuch im Fitnessstudio konnte ich mir an diesem Tag definitiv sparen.
Nach einer Mittagspause setzte schließlich ein leichter Nieselregen ein, der die Temperaturen etwas angenehmer machte und für eine willkommene Abkühlung sorgte. Anschließend arbeiteten wir weiter am Beet im Mehrgenerationenpark und konnten noch ein gutes Stück vorankommen.
Am Abend machte sich die körperliche Arbeit deutlich bemerkbar: Besonders in den Schultern hatte ich starken Muskelkater. Trotzdem war ich zufrieden mit dem Ergebnis des Tages. Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse haben wir gemeinsam viel geschafft und einen wichtigen Schritt bei der Gestaltung des Beetes gemacht.
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